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Bayer AG, Laborumbau Gebäude 131 in Wuppertal

AuftraggeberBayer Business Services GmbH
OrtNordrhein-Westfalen
ProjektartenUmbau
Kompetenzen

Bei dem Laborumbau im Gebäude 131 der Bayer AG in Wuppertal handelt es sich um ein Labor, in dem chemische, präparative und analytische Arbeiten durchgeführt werden. Zusätzlich zu dem Labor sind Lagerräume, Sozialräume und Büros vorhanden. 

Für einen zukünftigen Mehrwert der Planungsleistungen ist das gesamte 3D-Modell dieser Planung in BIM (Building Information Modelling) erstellt worden. So beinhalten die visuell dargestellten, technischen Komponenten neben Berechnungswerten auch Eigenschaften wie Materialart, Größe und viele weitere Parameter.
Durch die Planung in BIM ist eine Verwendung des 3D-Modells für Facility-Prozesse wie Wartung und Austausch von Komponenten, als auch eine vollumfängliche Anlagenkennzeichnung (AKZ) problemlos möglich. Zudem ist der Kunde in der Lage die Räumlichkeiten des Labors virtuell zu begehen.

 

  • Bruttorauminhalt:  5.540 m3
  • Bruttogeschossfläche: 1.250 m²
  • Nutzfläche: 1.000 m²
  • Gesamtfläche: 1.250 m²

Sanitärtechnik

An die Abwasserleitungen werden überwiegend Waschtische und Barrier in den Laboren angeschlossen. Die Abwasserleitungen sind überwiegend hinter Labortischverkleidungen geführt und schließen an Bestandsleitungen an, die durch den Boden des zweiten Obergeschosses zu den entsprechenden Fallleitungen führen. Die Schmutzwasser-Fallleitungen werden über Dach durch den Bestand entlüftet. Die Objektanschlussleitungen werden aus Gussrohr hergestellt. Alle Abwasserleitungen werden gegen Schwitzwasser und zum Schallschutz mit Dämmschläuchen versehen.

Mit Trinkwasser versorgt werden Waschtische Augen- und Notduschen in den Laboren, sowie Wasserklosetts, Pissoirs und Waschtische in den Sanitärräumen. Bei dem Trinkwassernetz handelt sich ausschließlich um ein Kaltwassernetz.

An die Labore werden verschiedene Medien angeschlossen, die über eine Leitungsstaffel unterhalb der Decke des Flures entlanggeführt wird. 

Die Zuführung der Medien zu den Laboren erfolgt über sogenannte Medienschränke. Diese werden im Flurbereich vor den Laboren positioniert. Abzweige von der Staffel unterhalb der Flurdecke führen zu den Laborschränken, in denen jedes Medium mit Absperrarmaturen versehen ist. Medienleitungen, die Wasser führen, sind zusätzlich mit Auslaufarmaturen versehen, um das Leerlaufen der Leitung bei Nichtnutzung zu ermöglichen und eine Stagnation zu vermeiden. Medienleitungen deren Medium Dämmung erfordert, werden entsprechend gedämmt. Nach dem Medienschrank werden die benötigten Medienleitungen in das Labor geführt.

Heizungstechnik 

In den neuen Dokuzonen werden die bestehenden Heizkörper durch schmalere Heizkörper in Hygieneausführung ausgestattet, um zumindest dem Kaltlufteinfall über die Fenster entgegen zu wirken. In den Laborräumen 2.28 (Zentrifugen) und 2.29 (Mikronisierung) werden die bestehenden Rippenheizkörper ebenfalls gegen glatte Heizkörper Hygieneausführung getauscht.

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