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Offizielle Eröffnung Bildungscampus Dresden

Am 3. November 2017 wurde der Bildungscampus am Straßburger Platz Dresden mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Mitarbeitern, Schülern und der am Bau Beteiligten feierlich eingeweiht.

950 Tonnen Stahl, 8.900 Kubikmeter Beton und 8.600 Quadratmeter Mauerwerk wurden für den neuen Campus am Straßburger Platz verbaut. Im März 2016 begann der Bau, der nun die Akademie für Wirtschaft und Verwaltung (AWV) und ihrer Tochterunternehmen Akademie für Berufliche Bildung (AFBB) sowie Fachhochschule Dresden (FHD) unter einem Dach vereint. „Die verstreuten Standorte unserer Schulen im ganzen Stadtgebiet zusammenzuführen war ein wichtiger Schritt für uns, da wir so die Lern- und Lehrbedingungen für die Schüler, Auszubildenden, Studenten und Mitarbeiter wesentlich verbessern können“, erläutert AWV-Geschäftsführer Günter Kahle. Er dankte den beteiligten Firmen und besonders den „Fachfrauen und -männern der IPROconsult.“

Bürgermeister Hartmut Vorjohann, Abgeordneter für Bildung und Jugend der Landeshauptstadt Dresden lobte: „unter Führung von IPROconsult ist ein wunderbarer moderner Campus in zentraler Lage entstanden.“

Gebäudekomplex mit einem klassischen und klaren modernen Äußeren

Auf rund 12.000 Quadratmeter Nutzfläche befinden sich 80 Unterrichts- und Seminarräume, zehn PC-Kabinette, acht Fachkabinette für Musik, Ernährung, Bewegung und Kunst, eine Lehrküche sowie Büros für rund 100 Mitarbeiter. Hinzu kommt eine Mensa mit 250 Sitzplätzen für rund 600 tägliche Nutzer und eine großzügige Bibliothek.

Die zwei Gebäudeflügel formen einen Winkel, der zur Straßenseite die bisher fehlenden städtebaulichen Straßenfluchten definiert. Im Schnittpunkt dieser Flügel liegt der großzügig verglaste Mitteltrakt mit Haupteingang und dem zweigeschossigen Foyer der Schule. Das oberste Geschoss wurde als Staffelgeschoss ausgeführt. Hier erhält unter anderem die Bibliothek ihren Platz. Davor erstreckt sich ein begehbarer Außenbereich mit einem herrlichen Ausblick in Richtung Innenstadt. Stirnseiten und Rückseiten des Gebäudes sind konisch ausgeführt. „Das Gebäude erhielt so gemeinsam mit der differenzierten Fassadengestaltung ein dynamisches Äußeres, das ein spannendes Raumgefüge aus Weite und Enge im Innenhofbereich erzeugt“, erläutert Björn Griemberg, Abteilungsleiter Architektur bei IPROconsult in Dresden.

IPROconsult war als Generalplaner verantwortlich für die Planungen ArchitekturTragwerkTechnische Ausrüstung, Tiefbau, Freianlagen und Brandschutz.

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