Wo das Wasser geplant wird
„Wir leben hier im Büro zusammen wie eine Großfamilie“, sagt Maik Schmeichel, Niederlassungsleiter Berlin-Brandenburg und Geschäftsbereichsleiter Infrastruktur bei IPROconsult. Er hat das Berliner Büro vor über 20 Jahren gegründet und mit ihm ein starkes Team aufgebaut: 28 Kolleginnen und Kollegen planen heute in Berlin-Adlershof anspruchsvolle Projekte rund um Wasser und Infrastruktur.
Der Ursprung der Niederlassung liegt in einem mutigen Schritt: In einem nahtlosen Übergang übernahm Schmeichel große Teile der damaligen Belegschaft sowie die laufenden Kundenprojekte eines insolventen Planungsbüros. Heute überzeugt das Team durch fachliche Stärke und bemerkenswerten Zusammenhalt: „Wir unternehmen auch außerhalb der Arbeit viel miteinander – seien es Wanderungen und Firmenläufe, die jährlichen Auflüge oder die Reisen zu den IPROconsult-Weihnachtsfeiern und Sommerfesten“, so Schmeichel.

Von Schleusen bis Flughafen
Zum Kundenkreis gehören Wasser- und Bodenverbände, Wasserstraßen- und Neubauämter, Zweckverbände sowie die Berliner Wasserbetriebe. In Brandenburg und Berlin finden sich zahlreiche sichtbare Spuren des Berliner Teams: etwa die touristisch bedeutsame Schleuse Kannenburg in der Uckermark oder das neu gebaute Wehr Hartmannsdorf an der Spree mit integrierter Fischaufstiegsanlage.

Ein weiteres Großprojekt: Die medientechnische Erschließung des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER). „Hier haben wir rund 450 Millionen Euro umgesetzt, waren lange in der Projektleitung tätig“, erzählt der Niederlassungsleiter und betont mit einem Augenzwinkern: „Unsere Arbeitsfelder lagen außerhalb der Gebäude. Für den Brandschutz waren wir nicht verantwortlich!“

Langfristige Entwicklung
Seit über zehn Jahren ist die Niederlassung auch im Industriepark Schwarze Pumpe aktiv. Auf 350 Hektar entsteht hier in der Oberlausitz ein Standort für über 120 Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten. Das Berliner Team begleitet damit den Strukturwandel einer ganzen Region umfassend mit.
Auch personell ist das Büro zukunftsfähig aufgestellt: Mit Holger Haas steht bereits ein designierter Nachfolger bereit, um die Leitung perspektivisch zu übernehmen.

