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Vattenfall Europe Mining AG, Bürogebäude und Hauptwerkstatt Schwarze Pumpe

Auftraggeber

Vattenfall Europe Mining AG Cottbus

Ort

Brandenburg

Art der Lösung

Büro- und Geschäftsbauten

Projektarten

Neubau
Umbau
Sanierung

Der Energiekonzern VEM plant am Standort Schwarze Pumpe eine Erweiterung des vorhandenen Büroflächenangebotes der Betriebseinheit Hauptwerkstatt. Nach einer vorangegangenen Studie zu zwei verschiedenen konzeptionellen Ansätzen entschied sich der Bauherr für einen Erweiterungsneubau neben dem vorhandenen Gebäude, der über eine transparente Verbindungsbrücke an den Bestand angebunden ist.

Das Bürogebäude ist für eine Kapazität von ca. 35 Mitarbeitern ausgelegt. Durch die gewählte Lage entsteht eine klare städtebauliche Einordnung, die Freifläche östlich der Halle wird nur im unbedingt erforderlichen Maß beeinträchtigt. Das Gebäude ist als lang gestreckter Bau in Nord-Süd-Richtung entwickelt, die Büroräume sind nach Osten orientiert. Zur bestehenden Werkshallenseite hin befinden sich die Nebenräume sowie die Erschließung. Ein repräsentativer Beratungsraum für 20 Personen ergänzt das Raumangebot.

Gestaltung

Ein gutes Arbeitsumfeld, funktionelle Klarheit im Grundriss sowie ein prägnantes einprägsames Erscheinungsbild sind die Leitgedanken des Entwurfes. Die innere Gestaltung orientiert sich an den Vorgaben des Bauherrn hinsichtlich der funktionalen Zuordnung der einzelnen Arbeitsbereiche. Für die innere Struktur wurde ein Bürokonzept vorgeschlagen, dass die vorgegebenen abgeschlossenen Büroeinheiten mit einer offenen Kombizone verbindet. Diese Zone ist multifunktional nutzbar und dient neben der Kommunikation der Mitarbeiter als Beratungsort, für Kopierer, Ablage etc. Durch teilweise verglaste Trennwände zu den Büros kann die mittig gelegene Kombizone anteilig natürlich belichtet werden. Die Funktionen des Gebäudes werden nach außen über die Anordnung und Formate der Fensterbändern sichtbar. Durch ein spannungsvolles Wechselspiel aus Lichtreflexen, Farbchangierungen und der Gliederung der Fensterflächen entsteht eine lebendige Fassade.

Durch die Wahl eines für den Standort typischen Klinkers als Fassadenmaterial fügt sich das Gebäude hervorragend in die Umgebung ein, die von Klinkerbauten der 50er Jahre geprägt ist. Die Behandlung des Materials, die gewählten Fensterformate, der plastische Gebäudeeinschnitt im Eingangsbereich und die verglaste Verbindungsbrücke zum bestehenden Bürogebäude weisen jedoch deutlich darauf hin, dass es sich um einen zeitgenössischen Bau handelt, der eine eigene Formensprache vertritt.

IPRO übernahm neben Entwurf und Architektur die kompletten Fachplanungen Tragwerskplanung, Technische Gebäudeausrüstung und Außenanlagen sowie Tiefbau.

Bruttogeschossfläche:     1.140 m²

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