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Radwegenetz Schlabendorfer und Seeser Felder

Auftraggeber

Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV)

Ort

Brandenburg

Art der Lösung

Projektarten

Erschließung

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) plant die Überarbeitung des Wegekonzeptes für die Schlabendorfer und Seeser Felder zur touristischen Aufwertung der ehemaligen Bergbaugebiete. Im Rahmen des §4 des Verwaltungsabkommen V Braunkohlesanierung (VA V) sollen Mittel zur Verbesserung des Ausbauzustandes von Wegen zur touristischen Weiterentwicklung und Verbesserung der Verbindung der Gemeinden zum Einsatz kommen.

In einer Grundlagenstudie ist eine Bestandsanalyse zur späteren Ableitung von Maßnahmevorschlägen unter Berücksichtigung der Zielstellung zu erarbeiten. Der Ausbauzustand der Wege und die Situation vor Ort sind in geeigneter Form darzustellen. Die Zustandsermittlung umfasst die Breite des Weges und den beidseitig angrenzenden 5 m breiten Streifen neben der Wegaußenkante.
Nachfolgend aufgeführte spezifische Aufgaben und Leistungen wurden durchgeführt:

  • Objektbezogene Sichtung und Recherche von in der LMBV mbH vorhandenen Unterlagen (Betriebspläne, Risswerk, markscheiderische Unterlagen)
  • Erstellen von Arbeitskarten für die Recherche vor Ort und Erstellung von Übersichten zu Altanlagen und verbliebenen Anlagen, die in Verbindung mit der bergbaulichen Tätigkeit standen
  • Überprüfung der im Risswerk dargestellten Brunnen und Grundwassermessstellen innerhalb des Bearbeitungsgebietes und im näheren Umfeld im Hinblick auf Vollständigkeit und Status
  • Vor-Ort-Begehung der gesamten Wegstrecke (Bearbeitungsgebiet) zur Erfassung der Ausbauform, des Zustandes und der vorhandenen Anlagen
  • Auswertung der mittels Hand-GPS-Gerät erfassten Fundpunkt-Koordinaten und Einlesen dieser ins aktuelle bergmännische Risswerk
  • Erfassung von Fundpunkten und Anlagen in tabellarischer Form mit: laufender Nummer, Koordinate, Bezeichnung und Fotodokument
  • Erstellung von Lageplänen mit Darstellung der laufenden Nummerierung zu aufgefundenen Objekten, Anlagen
  • Überprüfung und Dokumentation der angrenzenden Flächennutzung, (Begrünung, Sukzessionsflächen, Wald, Landschaftliche Nutzfläche und Sonstiges)
  • Fotodokumentation und Beschreibung des Ist-Zustandes vor Ort im Abgleich mit den Nutzungszielen und dem bergmännischen Risswerk
  • Erstellung von Lageplänen zur Ist-Situation vor Ort
  • Vorschläge zu Maßnahmen für die Instandsetzung und Sanierung des Weges

Bearbeitet wurde eine Wegstrecke von 9.750 m und eine Fläche von 13,65 ha.  Es wurden 148 Filterbrunnenstandorte und 56 Grundwassermessstellen aufgesucht erfasst und bewertet.

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