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Eisenbahnüberführungen Seestraße und Weinberge Frankfurt (Oder)

Die Eisenbahnüberführungen „Weg Weinberge“ und „Seestraße“ wurden 1909 bzw. 1912 als überschüttete Gewölbebauwerke aus Ziegelmauerwerk mit Schrägflügeln in gleicher Bauweise errichtet und zeigten erhebliche Schäden. Die Dammhöhen betragen ca. 16,0 m bzw. 13,0 m.

Die vorhandenen Gewölbebauwerke wurden vollständig zurückgebaut und durch neue Eisenbahnüberführung in Form von Stahlbetonrahmen an gleicher Stelle in km 84,410 bzw. km 83,660 ersetzt.

Die Stahlbeton-Vollrahmenbauwerke besitzen folgende Abmessungen:

Eisenbahnüberführung Weg Weinberge:

  • Lichte Höhe: ≥ 4,52 m
  • Lichte Weite: 5,20 m
  • Konstruktionshöhe: 0,65 m
  • Überschüttung: ≥ 11,30 m
  • Gesamtlänge (inkl. Schrägflügel): 65,30 m

 

Eisenbahnüberführung Seestraße:

  • Lichte Höhe: ≥ 4,35 m
  • Lichte Weite: 4,82 m
  • Konstruktionshöhe: 0,70 m
  • Überschüttung: ≥ 10,00 m
  • Gesamtlänge (inkl. Schrägflügel): 55,10 m

Die Erstellung der neuen Bauwerke erfolgte zeitgleich (Dezember 2017 bis Mai 2019) in jeweils ca. 18 monatigen Bauabschnitten mit insgesamt zwei Totalsperrungen sowie bauvorbereitende Maßnahmen zwischen dammhohen Verbauwänden quer zum Gleis unter Hilfsbrücken zur Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes sowie Straßenverkehrs.

Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h. Die Streckenklasse ist mit D4 festgelegt.

IPROconsult hat vollumfänglich die Bearbeitung der Leistungsphasen 4 und 5 für dieses Bauvorhaben übernommen. Neben der Erstellung der Genehmigungsstatik sowie der Schal- und Bewehrungspläne für die Ersatzneubauten wurden auch Detailpläne für Erdung und Abdichtung aufgestellt. Besonders die Entwicklung eines Abbruchkonzeptes, bei dem Hilfsbrücken und Verbauten konstruiert und bemessen wurden, stellte im Hinblick auf die vorgegebenen Randbedingungen (Örtlichkeit, Sperrpausen, etc.) eine besondere Herausforderung dar.

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